Andalusien stellt innerhalb Spaniens eine eigene Region dar. Eine Region nennen die Spanier auch autonome Gemeinschaft, von denen es in Spanien insgesamt siebzehn gibt und die oft mehrere Provinzen umfassen. Auch die spanischen Städte Ceuta und Melilla sind autonom, also selbstständig.
Andalusien ist als autonome Gemeinschaft eine eigene Gebietskörperschaft. Sie darf also, ähnlich wie die deutschen Bundesländer, selbstständig in gewissen Bereichen Gesetze ausarbeiten, das heißt verfassen, und auch vollziehen.
Die Spanier nennen Andalusien Andalucía. Die Andalusien Karte zeigt, dass diese autonome Gemeinschaft Spaniens im Süden des Landes liegt und sowohl an das Mittelmeer aber auch an den Atlantik grenzt. Westlich grenzt Andalusien an den portugiesischen Nachbarn, östlich an Murcia. Nördlich liegen die benachbarten autonomen Gemeinschaften Extramadura und Kastilien-La Mancha.
Mit zu den bekanntesten Städten Spaniens zählt Andalusiens Hauptstadt Sevilla, die zudem die viertgrößte des Landes ist. Sie hat mehr als 700.000 Einwohner. Eine Legende sagt, dass einst der griechische Held Herakles die Stadt gründete. Inzwischen haben aber sowohl die Industrie wie auch die zahllosen Touristen Sevilla für sich entdeckt: Zum einen liegt die Stadt in einer Ebene, die sehr fruchtbar ist, da der Fluss Guadalquivir durch diese hindurchführt. Auch lassen sich über den Fluss Handelsgüter gut verschiffen. Zum Anderen bietet Sevilla mit seinen vielen Türmen, die in eine historische Architektur eingebettet sind, Besuchern zahllose Sehenswürdigkeiten und damit einen beeindruckenden Anblick.
Ganz im Süden Andalusiens liegt die Stadt Tarifa, in deren Nähe sich auch der berühmte Felsen von Gibraltar, der Campa de Gibraltar, befindet. Dieser südlichste Zipfel Spaniens ist durch die Straße von Gibraltar, die eine Meerenge ist, von Afrika getrennt. Nur vierzehn Kilometer liegt der Afrikanische Kontinent von diesem Teil Andalusiens entfernt.
Aber auch andere sehenswerte Naturräume weist die Andalusien Karte aus: Hierzu zählt zweifelsfrei die Sierra Nevada, die ein Teil der Betische Kordillere, des Andalusischen Faltengebirges ist. Sierra Nevada bedeutet im Spanischen „Schneebedecktes Gebirge“ und tatsächlich liegt in diesem Teil Spaniens jedes Jahr über mehrere Monate hinweg Schnee, so dass Wintersportfreunde hier auf ihre Kosten kommen können. Man kann in der Sierra Nevada im Nationalpark Wanderungen unternehmen oder aber beispielsweise auch Ski fahren.
Einen Urlaub zu planen ist mindestens so anstrengend wie das Geld dafür zu erarbeiten. Nun geht es in den Feierabend und man fragt sich, was denn im TV heute Abend läuft. Die Antwort darauf gibt die Webseite http://www.hoerzu.de
© Alfonso de Tomás – Fotolia.com





